Mythos Rüstungsindustrie:
Nicht so unzugänglich wie Sie es vielleicht vermuten
Rund um den Rüstungs- und Verteidigungsmarkt halten sich viele Mythen. Dabei beliefern womöglich längst Unternehmen die Branche, die ähnlich aufgestellt sind wie Ihres. Deshalb möchten wir mit diesen Mythen aufräumen.
MYTHOS 1 - „Bei Rüstungsaufträgen geht nur was mit Vitamin-B“
Fakt: Im Rüstungs- und Verteidigungsmarkt wird genauso pragmatisch gesucht wie in anderen Märkten auch. Wer für die richtigen Entscheider zum richtigen Zeitpunkt sichtbar wird, hat realistische Chancen auf einen Auftrag, auch ohne den persönlichen Bezug.
MYTHOS 2 - „Als Mittelständler haben wir dort keine Chance.“
Fakt: Die großen Systemhäuser fertigen nur einen Teil selbst. Den Rest kaufen sie bei Zulieferern, und diese Lieferketten müssen gerade massiv wachsen. Genau dort ist Platz für Mittelständler.
MYTHOS 3 - „Ohne große Zertifizierungen geht es nicht.“
Fakt: Für viele Tier-2- und Tier-3-Teile reicht zum Einstieg ein sauberes Qualitätsmanagement. Weitere Anforderungen hängen vom Teil und der Lieferebene ab und kommen oft erst, wenn der Auftrag in Sicht ist.
MYTHOS 4 - „Wir müssen direkt an Rheinmetall und Co. liefern.“
Fakt: Für viele Tier-2- und Tier-3-Teile reicht zum Einstieg ein sauberes Qualitätsmanagement. Weitere Anforderungen hängen vom Teil und der Lieferebene ab und kommen oft erst, wenn der Auftrag in Sicht ist.
MYTHOS 5 - „Für Defense benötigt man Patente und eigene Hightech.“
Fakt: Gesucht werden ganz normale Lohnfertiger, Oberflächenbeschichter, Metallbearbeiter und EMS-Dienstleister. Sie liefern Komponenten und kritische Teile. Entscheidend sind Kapazität, Qualität und Liefertreue.